Die neue Informationsgesellschaft

Die neue Informationsgesellschaft, wie sie sich in Zeiten von Web2.0 zeigt, ist eines der spannenden Themen mit dem man sich zur Zeit auseinandersetzen kann.
Wo YouTube, Flickr, last.fm, Wikipedia, StudiVZ, SchuelerVZ, Facebook, … Benutzern die Möglichkeit selbst aktiv das neue Web in einer noch nie dagewesenen Weise zu gestalten, lässt sich erkennen wie groß der Bedarf ist, sich mit anderen Benutzern zu vernetzen. Nicht nur, dass Netzwerke, wie sie sich im StudiVZ bzw. Facebook oder auf MySpace bilden, Leuten helfen eine neue vernetzte Informationsgesellschaft zu schaffen, als dass auch eine neue Form der Informationsübertragung stattfindet. Wer recherchiert heute nicht im Internet wenn er zu irgendeinem Thema Informationen such? Wikipedia ist oft ein guter Start um einen gewissen Überblick zu bekommen.

Doch wohin entwickelt sich diese Informationsgesellschaft? Es ist immer schwieriger qualitativ hochwertige Informationen im Internet zu finden, da jeder in irgendeiner Weise sein Wissen versucht mitzuteilen. Die Entscheidung, ob Informationen qualitativ hochwertig sind, oder einfach aus dem Bedürfnis entstanden sind sich mitzuteilen, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Einige können damit sehr gut umgehen, anderen fällt dies sichtlich schwer.

Ein Grund dafür mag wohl auch die Dominanz einer sehr bekannten Suchmaschine sein. Google kennt vermutlich jeder. Gibt man zum Beispiel in Google “Mondlandung” als Suchbegriff ein erscheinen an die 431.000 Suchresultate. Interessant zu sehen ist, dass an zweiter Stelle der Wikipedia Artikel “Verschwörungstheorien zur Mondlandung” steht. In den ersten neun Suchresultaten geschäftigen sich sechs mit der Verschwörungstheorie. Das sind fast 67% was sehr erstaunlich ist, da ja hinlänglich bekannt ist, der Satz von Neil Armstrong “That’s one small step for (a) man, one giant leap for mankind.” wohl nicht in irgendeinem Hollywood Studio produziert wurde.
Wenn man die Zahl von 67% in einem größern Kontext sieht, dann muss man sich schon fragen, woher unsere Kinder stichhaltige Informationen beziehen werden? Zur Zeit geht der Trend eher dahin, dass sich Jugendliche von heute hauptsächlich im Internet informieren. TV oder Bücher sind längst schon abgeschlagen hinter Wikipedia und diversen Weblogs.

Einige interessante Websites wie digg.com oder Technorati bieten User Generated Content also Inhalte die gänzlich von Benutzern erstellt wurden. Absolut sehenswert sind die digg labs. Da gibt es zum Beispiel den digg stack bzw. der digg swarm. Wem die zuvor erwähnten Links gefallen sollte sich unbedingt auch den digg spy ansehen. Dort kann man in Echtzeit verfolgen wie Benutzer auf digg.com Inhalte erzeugen (diggen).

Reblog this post [with Zemanta]

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *